Freitag, 4. Juni 2010
Und wenn die Eltern nicht zu dieser Verantwortung bereit sind ?
Unser Glaube und unser christliches Leben sind nicht vollkommen, solange wir auf Erden sind. Wir sind alle sündige Menschen, die sich immer wieder bekehren und im Glauben wachsen sollen.
Wichtig ist daher der gute Wille. Wenn der Glaube und der Lebensstil der Eltern den Anforderungen der Taufe nicht entsprechen, sollen sie sich ruhig Zeit nehmen, mit dem Priester (oder anderen Gläubigen) darüber auszutauschen. Wichtig ist dabei die Frage : was können wir tun, damit unser Glaube wächst, damit unser Leben dem entspricht, was die Taufe dem Kind geben will ?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Wie können die Eltern dies praktisch tun ?
Ein Kind im Glauben erziehen ist nur dann möglich, wenn die Eltern ihm den Glauben auch tatsächlich vorleben. Dazu gehört eine lebendige Beziehung zu Gott, dass regelmäßige Gebet in der Familie (z.B. morgens und abends, bei den Mahlzeiten,…), die Teilnahme an den Sakramenten (besonders der Sonntagsmesse); aber auch ein ehrliches und aufrichtiges leben im Alltag, Nächstenliebe (wozu der Respekt vor den Mitmenschen gehört), usw. Auch sollen die Eltern mit den Kindern über Gott und Christus reden, damit es die Frohe Botschaft und die Liebe Gottes in seinem Leben erfährt. Dabei können auch moderne Mittel helfen : Kinderbibeln CDs, usw.
Das Kind soll also in den frühen Jahren spüren, das Gott ein lebendiger Gott ist, der in ihm lebt und an den es sich immer wenden kann. Aber auch ein Vater-Gott, der ihm wichtige Richtlinien für sein Leben in der Welt und seine Beziehung zu den Mitmenschen gibt.
Auch ist es wichtig dass sie das Kind vor schlechten Einflüssen beschützen (zum Beispiel Musik oder Fernsehsendungen die den christlichen Werten widersprechen,…). Man weiß heute, dass durch zum Beispiel durch Radio oder Fernsehen diese Einflüsse schon sehr früh auf das Kind einwirken können.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Und die Taufpaten ?
Die Rolle der Taufpaten ist es, den Eltern bei dieser Verantwortung beizustehen. Daher ist es notwendig, dass auch sie gläubige Christen sind, die den Glauben leben und bekennen. Auch müssen Paten und Patin das Sakrament der Firmung empfangen haben.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Welche Verantwortung nehmen Eltern bei der Taufe auf sich ?
Die Kindertaufe hat also nur dann Sinn, wenn dass Kind auch tatsächlich im Glauben erzogen wird, wenn dieser Glaube in seiner nächsten Umgebung (meistens dem Elternhaus) gelebt wird. Dies ist in erster Linie die Verantwortung der Eltern (oder in gewissen Fällen, der Erzieher). Deshalb versprechen die Eltern bei der Taufe, das Kind im Glauben zu erziehen, sodass es Gott und den Nächsten lieben lernt, wie Christus es uns vorgelebt hat.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Soll man ein Kind taufen lassen, dass den Glauben nicht bekennen kann ?
Jeder Christ, jeder Getaufte, hat die Pflicht, seinen Glauben vor den Menschen zu bekennen und nach diesem Glauben zu leben. Viele meinen daher, dass man Kinder nicht taufen sollte, da sie diesen Glauben eben weder verstehen noch bekennen können.
Dies hat aber die Kirche nie daran gehindert, kleine und neugeborene Kinder zu taufen, und zwar aus einem einfachen Grund : der Glaube ist nicht nur eine Sache des Verstandes. Er ist zuerst eine Gabe Gottes : der Heilige Geist kann in einem Kleinkind ebenso wirken wie in einem Erwachsenen. Wenngleich ein Kind nicht versteht, worum es geht, wenn es das Wirken Gottes nicht in Worten erfassen kann, so hat es doch am Glauben seiner Eltern teil, vorausgesetzt dass diese Eltern den Glauben auch tatsächlich leben.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Was bedeuted eigentlich die Taufe ?
Im Sakrament der Taufe empfängt der Gläubige die Vergebung der Sünden und das neue Leben, das Leben Christi. Das ursprüngliche Wort für taufen [auf griechisch „baptizein"] bedeutet „eintauchen". Das Eintauchen ins Wasser versinnbildet das Begrabenwerden des Gläubigen in den Tod Christi, aus dem er durch die Auferstehung mit ihm als eine „neue Schöpfung" hervorgeht () [Vgl. Röm 6,3-4; Kol 2,12; 2 Kor 5,17; Gal 6, 15]. Somit gehört der Getaufte zu Christus; er wird Mitglied seines Leibes, der Kirche. Der hlg. Paulus schreibt dazu :
Wißt ihr denn nicht, daß wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben. Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein. (Röm 6,3-5)

... link (0 Kommentare)   ... comment